Informationen zur
Vogelgrippe
- Was ist eigentlich Vogelgrippe?
Die Vogelgrippe ist eine Tierkrankheit und für Vögel gefährlich.
- Welche Vogelarten sind besonders betroffen?
Wildgeflügel, Wasservögel und Aasfresser wie Krähen und Raben sind bei uns
gegenwärtig besonders gefährdet.
Aber auch Hausgeflügel wie Hühner, Puten, Enten und Gänse können
angesteckt werden.
Von Spatzen, Tauben und Singvögeln geht keine Gefahr aus, trotzdem sollte
man körperlichen Kontakt vermeiden.
- Ist die Ansteckungsgefahr für Menschen groß?
Die Ansteckungsgefahr für Menschen ist äußerst gering. Eine
Krankheitsübertragung auf den Menschen
ist nur bei sehr engen Kontakten mit erkrankten Tieren möglich.
- Wie wird die Vogelgrippe übertragen?
Der Krankheitserreger (Virus) kann durch Kot, Speichel oder
Tränenflüssigkeit eines erkrankten Tieres übertragen werden. Dieser Virus
wird nachweislich nicht von Mensch zu Mensch übertragen.
- Kann man auch weiterhin Geflügelfleisch und Eier essen?
Ja. Allerdings sollte man das Fleisch und die Eier stets gut erhitzen, um
eventuelle Krankheitserreger abzutöten.
- Können Hunde und Katzen an der Vogelgrippe erkranken?
Hunde können die Vogelgrippe nicht bekommen.
Dass sich eine Katze mit der Vogelgrippe ansteckt, wenn sie z. B. einen
Vogel fängt, kommt selten vor,
ist aber möglich. Doch auch die Katze kann die Vogelgrippe nicht auf den
Menschen übertragen.
- Was ist beim Auffinden toter Vögel zu tun?
Es bestehen keine Bedenken, tote Spatzen, Singvögel und Tauben mit Hilfe
von Einmalhandschuhen und einer Plastetüte über
den Hausmüll oder durch Vergraben zu entsorgen.
Bei größeren Vögeln sollte die Fundstelle markiert und das Ordnungsamt
oder die Leitstelle verständigt werden.
- Wie verhält man sich, wenn man versehentlich mit toten Vögeln oder
Vogelkot in Berührung kommt?
Sorgfältiges Hände waschen mit Seife und normale
Reinigung der verschmutzten Kleidung in der Waschmaschine reichen aus, um
einer Ansteckungsgefahr zu entgehen.
- Warum tragen die Einsatzkräfte beim Einsammeln von toten Vögeln
Schutzanzüge?
Mit dem Tragen der Schutzanzüge soll in erster Linie eine Übertragung der
Erreger auf das Hausgeflügel verhindert werden.
- Wer sind die Ansprechpartner für Meldungen und Fragen?
a) für Meldungen beim Auffinden größerer Vögel:
- Gemeine Fehrbellin 033932/595-300
- Stadt Kyritz 033971/85127
- Amt Lindow (Mark)
033933/89647
- Gemeinde Heiligengrabe
033962/67313
- Stadtverwaltung Wittstock/Dosse 03394/429430
- Stadtverwaltung Neuruppin
03391/355145
- Gemeinde Wusterhausen
033979/87728
- Amt Temnitz
033920/67530
- Stadtverwaltung Rheinsberg
033931/55110
- Amt Neustadt/Dosse 033970/95214
- Leitstelle 03391/40380
b) für spezielle Nachfragen zum Umgang mit
Tieren:
Veterinärmedizinischer Bereitschaftsdienst 03391/688-3900
c) für spezielle Nachfragen zum Schutz der
Menschen:
Amtsärztlicher Bereitschaftsdienst 0171/9714332
(Quelle: www.o-p-r.de)